So stylst du einen Sommertisch, der nicht aussieht wie jeder andere
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Hier ist ein Geheimnis, das dir niemand verrät: Die schönsten Sommertische sind gar nicht "gestylt". Niemand setzt sich wirklich hin und drapiert vor dem Frühstück extra Leinen zurecht. Die guten Tische passieren einfach, weil jemand ein paar Stücke mit Persönlichkeit besitzt und sie auch an einem ganz normalen Dienstag benutzt. Das ist wirklich der ganze Trick. Kein Blumenbudget. Kein durchgeplantes Farbkonzept. Einfach Dinge, die man mag, dahin gestellt, wo das Essen landet.
So würden wir es angehen – ganz ohne große Blumen-Deko.
Einfach ein farbenfrohes Stück dazu
Du brauchst keinen Farbplan. Du musst eigentlich gar nicht groß darüber nachdenken – du brauchst nur ein Stück, das dich zum Lächeln bringt, wenn du es ansiehst, und alles andere kann bleiben, was sowieso schon im Schrank steht.
Genau darum geht's bei einer geschwungenen Tasse wie der Sunset Flower Yunomi Tasse – sie hat einen blumenförmigen Rand und macht deshalb einfach ihr eigenes Ding, egal was daneben steht.
Genauso funktioniert es mit einem Teller wie dem Luma Gelber Teller auf einem ansonsten schlichten Tisch – er braucht keine Verstärkung. Ein einziges gutes, leicht verspieltes Stück leistet mehr, als man denkt.
Mitnahme-Tipp: Hör auf, den ganzen Tisch durchplanen zu wollen. Nimm das eine Stück, das dir wirklich gefällt, stell es hin, und ergänze nur, wenn dir danach ist. Meistens brauchst du es gar nicht.
Lustige Gläser, kühle Drinks, kleine schräge Freunde
Glaswaren sind der einfachste Weg, um Spaß auf den Tisch zu bringen, weil sie fast die ganze optische Arbeit übernehmen, ohne dass du dich anstrengen musst. Eistee oder Limonade sieht sofort besser aus, sobald er in etwas mit ein bisschen Persönlichkeit landet – ein bemalter Vogel, eine witzige Form, was auch immer.
(Wir haben ein Faible für den kleinen Vogel auf unserem Birdie Hohes Glas und Birdie Niedriges Glas, falls du suchst.)
Und dann – das ist der Teil, den man nicht erwartet – kommen die kleinen schrägen Freunde ins Spiel. So etwas wie ein knoblauchförmiger oder erdnussförmiger Stäbchenhalter, oder eine Avocado-Löffelablage, die neben deiner Gabel liegt, als hätte sie noch etwas vor. Das alles braucht keinen Grund. Es macht einfach Spaß, und Spaß ist auf dem eigenen Tisch erlaubt.
Mitnahme-Tipp: Eine verspielte Form pro Tisch ist charmant, drei sind schon ein Freizeitpark. Wähl ein einziges verspieltes Stück und halte den Rest schlicht drumherum.
Aperitivo, aber zu Hause
Es gibt diese ganz bestimmte Stimmung – irgendwo zwischen einer Strandbar und einem entspannten Abendessen zur goldenen Stunde – und dabei kann eigentlich nichts schiefgehen. Ein paar Oliven in einer kleinen muschelförmigen Schale, Brot und Butter auf etwas mit ein bisschen Form, was auch immer es zum Abendessen gibt auf einem Teller, der nicht perfekt rund ist (dafür mögen wir Littora Muschelschale, Calista Muschelteller und Caspia Teller).
Dazu noch ein Glas mit etwas Kaltem, und schon fühlt es sich für zwanzig Minuten an, als wärst du ohne Flug in eine Küstenstadt teleportiert worden.
Mitnahme-Tipp: Kleine Schälchen bringen einem Tisch mehr als eine große Platte. Verteile Oliven, Nüsse und Brot auf zwei oder drei kleine Schälchen statt auf eine Schüssel – das füllt den Tisch, ohne ihn vollzustellen.
Bunte Teller, ganz bewusst gemischt
Hier kommt der Teil, der den meisten am meisten Angst macht: einen gelb gestreiften Teller neben einen grünen zu stellen und ihn einfach so zu lassen. Nicht zu korrigieren. Bunte, ähnlich gestreifte Teller wirken nicht chaotisch, wenn sie erkennbar zum selben kleinen Universum gehören – bei uns sind das Etta, Olia und Mirel – es wirkt einfach, als hättest du tatsächlich einen eigenen Stil.
Stell zwei davon bei derselben Mahlzeit nebeneinander und lass sie ruhig ein bisschen zusammenstoßen. Das ist der ganze Look.
Mitnahme-Tipp: Beim Mustermix eine Sache konstant halten – gleiche Tellerform, gleiche Streifenbreite, gleiche Größenordnung –, damit das Auge etwas hat, an dem es sich festhalten kann, während alles andere ein bisschen wild sein darf.
Dessert bekommt die Hauptrolle
Vergiss das Blumengesteck – stell stattdessen das Dessert in die Tischmitte und lass es den Job übernehmen, den früher die Blumen hatten. Selbst etwas Einfaches wie Fruit-Sando-Dreiecke oder ein Stapel Kekse wirkt wie der eigentliche Sinn des Essens, wenn es auf einem Teller mit ein bisschen Form liegt.
(dafür mögen wir den Delphine Geschwungener Teller mit seinem sanften blauen Rand und den fröhlich-gelben Lumi Teller) – denn ehrlich gesagt, ist es genau das.
Wenn du die komplette Dessertauswahl für den Rest des Sommers willst, haben wir dafür einen ganzen Guide: 7 Café-Style Sommerdesserts für zu Hause.
Mitnahme-Tipp: Ein Dessert funktioniert nur als Blickfang, wenn es ein bisschen unperfekt ist – ein schiefer Stapel, eine leicht geschmolzene Kugel. Zu ordentlich, und es wirkt gestellt statt wie das echte Essen.
Ruhe im Café-Stil
Manche Morgen wollen keine Farbe, sie wollen Ruhe. Ein langsam aufgeschlagenes Matcha in einer rau glasierten Schale, ein paar Pfirsichscheiben auf einem schlichten Teller, Toast mit Marmelade auf etwas mit ein bisschen Textur (unsere Kanso Matchaschale, Biscotti Teller und Lunette Geschwungener Teller machen das gut).
Nichts passt absichtlich zusammen, und das muss auch nicht sein – es ist die natürliche, leicht unregelmäßige Glasur, die die ganze Arbeit übernimmt. Das ist der Tisch für die Tage, an denen du keine Lust hast, irgendetwas vorzuspielen.
Mitnahme-Tipp: Ruhige Tische brauchen Kontrast in der Textur, nicht in der Farbe. Kombiniere eine raue, handgeformte Glasur mit etwas Glattem (Leinen, Holz, eine schlichte Serviette), damit es nicht leer wirkt – nur ruhig.
Textur ganz ohne Aufwand
Wenn du einen Tisch willst, der interessant wirkt, ohne eine einzige zusätzliche Farbe hinzuzufügen, sind gesprenkelte Keramiken der Trick schlechthin. Diese handgetöpferte, gesprenkelte Textur macht sich auf Fotos wunderbar, ganz ohne dein Zutun – genau das ist der Reiz von Stücken wie unseren Bera- und Naro-Tassen, -Tellern und -Schalen.
Willst du den gleichen Effekt in einer weicheren, malerischeren Stimmung? Unser Aeris Emaille-Becher und Aeris Emaille-Teller machen das stattdessen mit einem blauen Farbspritzer-Muster. So oder so übernimmt hier die Textur die Arbeit, die sonst die Farbe erledigt.
Mitnahme-Tipp: Wenn dein Tisch von oben bis unten eine einzige Farbpalette ist, tausche ein Stück gegen eine gesprenkelte oder strukturierte Variante statt gegen eine andere Farbe. Das bringt optisches Interesse, ohne die Palette zu sprengen.
Kurz gefragt
Müssen meine Teller zusammenpassen, damit ein Sommertisch gut aussieht? Nein – zusammenpassend ist eigentlich der schwierigere Look, den man gut hinbekommen muss. Ein oder zwei Stücke mit echter Persönlichkeit bringen meist mehr als ein komplett aufeinander abgestimmtes Set.
Was ist eine einfache Möglichkeit, einen Alltagstisch "fertiger" wirken zu lassen? Füg Textur hinzu oder ein farbenfrohes Stück, das dir wirklich gefällt. Eine gesprenkelte Tasse oder ein geschwungener Tellerrand leistet optisch mehr, als ein ganzes Farbkonzept zu planen.
Wie viele bunte Stücke sollte ich auf einem Tisch verwenden? Ein oder zwei reichen meist. Lass ein verspieltes Stück den Ton angeben, halte den Rest schlicht, und ergänze ein zweites nur, wenn es sich stimmig anfühlt – nicht, weil eine Regel es verlangt. Hier muss nichts auf einmal gekauft werden, und nichts muss zusammenpassen. Fang mit dem einen Stück an, das dich zum Lächeln bringt – eine Tasse, ein schräger kleiner Stäbchenhalter, ein Teller, den du ständig benutzt – und bau von dort aus weiter, wann immer dir danach ist.
Wenn du weiterstöbern willst: Unsere Kollektion Neuheiten hat immer die neuesten, verspieltesten Stücke zuerst.
Kaffeetassen sind der schnellste Weg zu deinem nächsten Lieblingsritual am Morgen, und Dessertteller ist der Ort, an dem sich die guten Sachen für den süßen Gang tummeln.















